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Mikromomente / Micromoments

Mit Mikromomenten bezeichnet man typische Phasen im Suchverhalten von Usern, denen jeweils typische Interessen entsprechen. Es ist ein Unterschied, ob ein User eine Information sucht, ob er etwas Bestimmtes kaufen will, oder ob er einen Erfahrungsbericht

Was sind Mikromomente, und welche Bedeutung haben sie?

Beispiele:

  • Wie wird das Wetter morgen in Frankfurt?
  • Was kostet eine Nikon D 800?
  • Wo ist die nächste Apotheke, die jetzt geöffnet hat? (z.B. an einem Sonntag)
  • Bring' mich nach Hause!

Micromoments am Beispiel

Heute benutzen laut Google bereits 91% aller Smartphone-Besitzer ihr Gerät, um Aufgaben zu lösen bzw. Probleme zu klären. Und 82% von ihnen nutzen ihr Smartphone in einem Geschäft, um zu entscheiden, was sie kaufen sollen.

Für eine Suchmaschine wie Google ist es von größter Bedeutung, den Suchenden die möglichst passenden Ergebnisse zu liefern. Es geht darum zu 'verstehen', was die Intention des Users bei seiner konkreten Suche ist. Und zwar unabhängig davon, ob Suchbegriffe in ein Suchfeld eingetippt wurden oder ob der User einen Satz formuliert und an den digitalen Assistenten gerichtet hat.

Ein wichtiges Konzept, das Google hierbei nutzt, ist das der Mikromomente (Micro-Moments).

Google beschreibt vier Haupttypen von Mikromomenten:

Der User will ...

  • etwas wissen
  • etwas kaufen
  • etwas tun
  • irgendwohin gelangen.

Quelle: https://www.thinkwithgoogle.com/articles/how-micromoments-are-changing-rules.html

Google & Co. 'lernen' immer besser zu verstehen, was User wollen. Dazu trägt wesentlich bei, was sich unter dem Begriff des 'semantischen Web' zusammenfassen lässt.

Die Folge ist, dass die digitalen Assistenten immer besser werden. Auch wenn, wie Searchenginewatch schreibt, Siri, Cortana und Co. zur Zeit noch öfters den Eindruck erwecken, als spräche man mit einer alten Oma, die ihr Hörgerät nicht dabei hat … Immerhin haben aktuelle Untersuchungen gezeigt, dass Spracherkennung mittlerweile oft schneller funktioniert als das Eintippen des Gewünschten, und die Fehlerquote sinkt.

Quelle: Artikel auf Searchenginewatch

User gezielt in den Mikromomenten ansprechen

Diese Entwicklung – und die entsprechenden Anpassungen bei Google & Co. - haben erhebliche Konsequenzen für Websitebetreiber, die im Internet für ihre Produkte oder Dienstleistungen gefunden werden wollen.

Für Website- und Onlineshop-Betreiber wird es immer wichtiger zu verstehen, wie die Customer Journeys und Konversionspfade zu ihren Angeboten verlaufen. Was gibt es für wesentliche Mikromomente, in denen Sie Ihr Angebot den Usern präsentieren können? Wie holen Sie die ab, die in ihr Smartphone sprechen?

Reicht es noch, lediglich Produkte gut findbar zu präsentieren, wenn die Chance besteht, potenzielle Kunden bereits vorher anzusprechen, wenn sie noch dabei sind, sich zu informieren? Können Sie Erklärungen und Anleitungen anbieten, die Userbedürfnisse befriedigen? Können Sie so Vertrauen bei den Usern aufbauen, sodass Ihre Chancen steigen, dass diese bei Ihnen kaufen?

Nutzen Sie auch Google MyBusiness, wenn Sie ein Geschäft haben, das Kunden finden sollen. Dann erscheint Ihr Standort in den lokalen Suchergebnissen, wenn ein User in der Nähe ist und nach dem sucht, was Sie anbieten.

Und denken Sie daran: Immer häufiger wird die Suchanfrage gesprochen. Wie müssen Sie Ihre Angebote formulieren, damit Google die Relevanz davon 'erkennt' und auch die User sich angesprochen fühlen?

Der Weg führt in eine andere, neue Welt des Internet Marketings. Das Web wird – nun, vielleicht nicht wirklich intelligenter, aber menschlicher insofern, als unsere Intentionen und Hintergründe beginnen, eine immer wichtigere Rolle zu spielen. Und das sollten Sie als Website- oder Shopbetreiber berücksichtigen.