Suchmaschinenoptimierung (= SEO)

Suchmaschinenoptimierung umfasst alle Techniken, deren Anwendung Einfluss auf die Suchmaschinensichtbarkeit und dadurch auf das Ranking von Webseiten in den Ergebnislisten der Suchmaschinen hat. Zulässig (aus Sicht der Suchmaschinen) sind dabei alle Methoden, die dafür sorgen, dass eine Website gut gespidert werden kann, und dass ihre Inhalte klar und deutlich werden. Eine W3C-konforme Programmierung ist eine wichtige Voraussetzung. So trivial das klingt, so wenig selbstverständlich ist dies jedoch. De facto besteht bei sehr vielen Websites zum Teil erheblicher Optimierungsbedarf.

Nicht zulässig sind alle Methoden der Suchmaschinenoptimierung, die versuchen, die Spider durch Präsentation speziell dafür optimierter Inhalte zu täuschen, oder die versuchen, den Suchmaschinenalgorithmus zu missbrauchen. Als z.B. die Häufigkeit eines Suchbegriffs auf einer Seite ausschlaggebend für deren Ranking war, wurde dieser Begriff hunderte Male in unsichtbarer Schrift auf der Seite angebracht. – Solche primitiven Täuschungsmanöver (Suchmaschinen-Spam) werden heute von den großen Suchmaschinen wie z.B. Google in der Regel erkannt, und die betreffenden Sites erleiden eine Penalty, d.h. sie werden weit zurückgestuft oder gar ganz aus dem Index entfernt. Ständig verfeinern die Suchmaschinenbetreiber ihren Algorithmus, um Spam herauszufiltern. Aber leider findet sich trotzdem in den Ergebnislisten bei Google und Co. viel Spam, besonders für kompetitive Suchausdrücke.

Die Suchmaschinenbetreiber veröffentlichen Regeln für Webmaster, aus denen klar hervorgeht, was zulässig ist und was nicht (z.B. die Richtlinien für Webmaster von Google).

zurück